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Aquarell: "An einem Winterabend - der Kr├Âpcke" (aus der Serie "Hannover um 1900")

Dimitrij Czepurnyi am 30.10.2012

An einem Winterabend - der Kröpcke um 1900 | Aquarell, 38 x 56 cm, 2012Wenn man eine Stadt malt, möchte man ihre wichtigen Orte und Plätze auf keinen Fall stiefmütterlich behandeln. Den Kröpcke zu malen, der zweifellos der wichtigste und zentralste Platz Hannovers ist, ist allerdings beileibe keine leichte Aufgabe,- denn, zugegeben, rein nüchtern betrachtet ist er kein besonders schöner Ort. Starke Zerstörungen während des zweiten Weltkriegs haben im Nachhinein, wie auch an zahlreichen anderen Stellen Hannovers, auch hier zu einer architektonischen Eklektik geführt, die vom ästätischen Standpunkt aus nur schwer verständlich ist.

In meinem Aquarell habe ich versucht die Atmosphäre des Kröpcke-Platzes um 1900 einzufangen. Benannt nach dem gleichnamigen und bei den Hannoveranern sehr beliebten Cafe, bzw. nach seinem langjährigen Besitzer Wilhelm Kröpcke (1855 - 1919), wurde er schnell zum mondänen Lebensmittelpunkt der Stadt. Die ideale infrastrukturelle Lage, sowie die Nähe zum Hauptbahnhof und zum Opernhaus trugen ebenfalls ihren Teil dazu bei.

Links auf dem Aquarell ist das alte Cafe Kröpcke zu sehen, davor die Kröpcke-Uhr, weiter hinten das Opernhaus. Ganz im Hintergrund erkennt man schemenhaft die "Hannoversche Bank", den heutigen städtischen Hauptsitz der "Deutschen Bank". Das Gebäude rechts, das Hotel Continental, ist nicht erhalten. An seiner Stelle erhebt sich heute der Neubau des Kröpcke-Centers,- meiner Meinung nach eine echte Bereicherung für das Stadtbild am Kröpcke, zitiert er trotz seiner Modernität doch weitestgehend die Form des ehemaligen Hotel Continental.

Aquarell auf Papier, 38 x 56 cm, 2012
Hinzugefügt in die Rubrik Galerie->Hannover um 1900




© 2017 Dimitrij Czepurnyi - Aquarellmalerei